Im Kapitel 8-12 habe ich mich ganz ehrlich ein wenig gelangweilt, aber dann ging es wieder los. Okonkwo musste sein Land verlassen, weil er unabsichtlich einen Jungen getötet hat und wurde mit seiner ganzen Familie aus der Stadt gejagt und sieben Jahre verbannt. Ich finde nach wie vor, dass Okonkwo ein schlechter Vater ist. Nicht nur weil er Ikemefuna getötet hat,.. Nein, weil er seine Frauen schlägt, weil er seine Liebe zu den anderen Menschen nie zeigt. Die Liebe ist doch was schönes und kein Verbrechen. Zum Beispiel, als er sich große Sorgen um seine Tocher Ezima gemacht hat, hat er dies nicht gezeigt. Ich verstehe solche Menschen ganz ehrlich nicht!
Sein Sohn begann an etwas anderes zu glauben, was Okonkwo schrecklich fand und fing an seinen eigenen Sohn zu hassen. Wie soll das gehen? Wie kann man seinen eigenen Sohn hassen ?? Ich kann zwar verstehen, dass es Okonkwo sehr schwer fällt, dass Nwoye an einem anderen Gott glaubt. Aber ich muss sagen, dass eigentlich sein Vater Schuld ist. Er hätte ihn besser erziehen sollen; ihn nicht sooft schlagen; ihn nicht beleidigen; ihm nicht das Gefühl geben sollen, dass er nicht geliebt wird. Dennoch ist es sein Leben und nicht das Leben seines Vaters; er kann alles machen, was er will. Deswegen verstehe ich nicht, wie ein Vater sein Sohn hassen kann. Ich selbst könnte nie meine Familie hassen, egal was sie mir antun.. Ich werde sie immer lieben.
Ich finde das Buch ganz OK. Entspricht zwar nicht ganz meinem Geschmack, aber der Autor Chinua Achebe möchte uns Lesern mittteilen, dass nicht alles im Leben ein Happy- End hat ! Es gibt immer schlechte und gute Tage. Dennoch müssen die Menschen sowohl für die guten als auch schlechten Tage dankbar sein.
Okonkwo hat sein Land geliebt und er war so erfolgreich und mächtig. Aber er wurde letztendlich sieben Jahre verbannt. Ich glaube Okonkwo hätte sich nie gedacht, dass es soweit mal kommen könnte.
Eine Stelle im Buch gefiel mir sehr gut. Das war die, wo der älteste Bruder von Okonkwo ihm klarmachte wie wichtig Frauen eigentlich sind.
Naja, ich muss sagen, dass ich so glücklich bin das Buch endlich fertig gelesen zu haben. Ich hab mir an manchen Stellen schwer getan, weil die mir die Namen, Begriffe und Orte zu viel wurden. Dieses Buch empfehle ich für Lesewürmer weiter ! :) hahaha
Tuesday, February 11, 2014
Monday, February 10, 2014
WAS?! :O
Okonkwo hat Ikemefuna getötet?!?! Wie konnte er nur?! Ich, an seiner Stelle, hätte zuerst versucht ihn flüchten zu lassen und den Menschen anlügen, dass er sich selbst umgebracht hätte. Und wenn dies nicht funktionierte, dann würde ich ihn nicht selbst töten und wäre auch nicht mitgekommen. Der arme Junge lebte glücklich mit der neuen Familie; er war sehr jung und hat schon soooo viel erlebt. Was mich sehr berührt hat war, wo er die ganze Zeit überlegt hat, ob seine Mutter noch lebt und ob es ihr gut geht. Und dann muss er so enden? Wieso?
Als Nwoye erfuhr, dass Ikemefuna tot war, kamen ihm die Tränen und wurde dann von seinem Vater geschlagen. Okonkwo fand, dass das Weinen für Weicheier ist.
Nwoye lebt mit der Angst und kann nicht so leben wie er es will, sondern wird andauernd gezwungen etwas zu machen.
Ich finde Okonkwo ist ein schlechter Vater, auch wenn er nur das Beste für seine Kinder will.
Als Nwoye erfuhr, dass Ikemefuna tot war, kamen ihm die Tränen und wurde dann von seinem Vater geschlagen. Okonkwo fand, dass das Weinen für Weicheier ist.
Nwoye lebt mit der Angst und kann nicht so leben wie er es will, sondern wird andauernd gezwungen etwas zu machen.
Ich finde Okonkwo ist ein schlechter Vater, auch wenn er nur das Beste für seine Kinder will.
Fortsetzung..
Langsam merke ich, dass das Buch fast nur über die Religion, Geister und Tradition geht. Ich finde, dass die Personen, die im Buch vorkommen, nicht wirklich aufgeklärt sind. Vor allem sind diese Menschen sehr abergläubisch.
Ikemefuna musste seine Mutter und seine kleine Schwester verlassen und wurde zum Mitglied von der Familie Okonkwos. Nach einer Weile verstand sich der Kleine mit der Familie sehr gut, besonders mit Okonkwos Sohn Nwoye. Der größte Wunsch des Vaters war, dass aus den Jungs eines Tages richtige Männer werden und so handeln wie er selbst. Sie sollen mächtig sein und den Frauen zeigen, wie unwichtig sie sind. Sie saßen auch nicht mehr in der Hütte der Mutter, während sie kochte, sondern bei Okonkwo im Obi. Wenn einer der weiblichen Kinder den Söhnen eine Aufgabe übergab, dann ärgerten sie sich über ihre Belange.
Ikemefuna musste seine Mutter und seine kleine Schwester verlassen und wurde zum Mitglied von der Familie Okonkwos. Nach einer Weile verstand sich der Kleine mit der Familie sehr gut, besonders mit Okonkwos Sohn Nwoye. Der größte Wunsch des Vaters war, dass aus den Jungs eines Tages richtige Männer werden und so handeln wie er selbst. Sie sollen mächtig sein und den Frauen zeigen, wie unwichtig sie sind. Sie saßen auch nicht mehr in der Hütte der Mutter, während sie kochte, sondern bei Okonkwo im Obi. Wenn einer der weiblichen Kinder den Söhnen eine Aufgabe übergab, dann ärgerten sie sich über ihre Belange.
Kaptiel 1-3
Ich finde das Buch bis jetzt sehr interessant. Was mich aber sehr stört und verwirrt ist, dass es zu viele Namen gibt, bei denen man nicht erkennen kann, ob die Person nun weiblich oder männlich ist. Bis jetzt finde ich das Buch sehr spannend. Ich selbst bin eine Afrikanerin (Ägypten) und interessiere mich immer wieder solch neue Kulturen kennen zu lernen. Kulturen, wo Frauen und Kinder fast nichts wert sind. Sie werden geschlagen, wenn sie Fehler machen. Sie leben nur um für ihre Kinder zu sorgen, um zu kochen und putzen.
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