Tuesday, February 11, 2014

Fertig...

Im Kapitel 8-12 habe ich mich ganz ehrlich ein wenig gelangweilt, aber dann ging es wieder los. Okonkwo musste sein Land verlassen, weil er unabsichtlich einen Jungen getötet hat und wurde mit seiner ganzen Familie aus der Stadt gejagt und sieben Jahre verbannt.  Ich finde nach wie vor, dass Okonkwo ein schlechter Vater ist. Nicht nur weil er Ikemefuna getötet hat,.. Nein, weil er seine Frauen schlägt, weil er seine Liebe zu den anderen Menschen nie zeigt. Die Liebe ist doch was schönes und kein Verbrechen. Zum Beispiel, als er sich große Sorgen um seine Tocher Ezima gemacht hat, hat er dies nicht gezeigt. Ich verstehe solche Menschen ganz ehrlich nicht!

Sein Sohn begann an etwas anderes zu glauben, was Okonkwo schrecklich fand und fing an seinen eigenen Sohn zu hassen. Wie soll das gehen? Wie kann man seinen eigenen Sohn hassen ?? Ich kann zwar verstehen, dass es Okonkwo sehr schwer fällt, dass Nwoye an einem anderen Gott glaubt. Aber ich muss sagen, dass eigentlich sein Vater Schuld ist. Er hätte ihn besser erziehen sollen; ihn nicht sooft schlagen; ihn nicht beleidigen; ihm nicht das Gefühl geben sollen, dass er nicht geliebt wird. Dennoch ist es sein Leben und nicht das Leben seines Vaters; er kann alles machen, was er will. Deswegen verstehe ich nicht, wie ein Vater sein Sohn hassen kann. Ich selbst könnte nie meine Familie hassen, egal was sie mir antun.. Ich werde sie immer lieben.

Ich finde das Buch ganz OK. Entspricht zwar nicht ganz meinem Geschmack, aber der Autor Chinua Achebe möchte uns Lesern mittteilen, dass nicht alles im Leben ein Happy- End hat ! Es gibt immer schlechte und gute Tage. Dennoch müssen die Menschen sowohl für die guten als auch schlechten Tage dankbar sein.
Okonkwo hat sein Land geliebt und er war so erfolgreich und mächtig. Aber er wurde letztendlich sieben Jahre verbannt. Ich glaube Okonkwo hätte sich nie gedacht, dass es soweit mal kommen könnte.

Eine Stelle im Buch gefiel mir sehr gut. Das war die, wo der älteste Bruder von Okonkwo ihm klarmachte wie wichtig Frauen eigentlich sind.

Naja, ich muss sagen, dass ich so glücklich bin das Buch endlich fertig gelesen zu haben. Ich hab mir an manchen Stellen schwer getan, weil die mir die Namen, Begriffe und Orte zu viel wurden. Dieses Buch empfehle  ich für Lesewürmer weiter ! :) hahaha

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